FA!R 2012




 FA!R 2012 – Mehr Wert. Für Alle.

Wenn von Deutschlands größter Messe für den Fairen Handel die Rede ist, dann waren in diesem Jahr 121 Aussteller aus 16 Ländern gemeint, die am vergangenen Freitag bis Sonntag unter dem Dach der Westfalenhallen Dortmund eine enorme Vielfalt an Fairtrade-Produkten und -Dienstleistungsangeboten präsentierten. Ob Blumen, Bekleidung  oder Bananen, ob Kunsthandwerk, Kerzen oder Kaffee – hier konnte man sehen, anfassen und schmecken wie umfangreich die Palette an fairen Erzeugnissen ist. Und mitten drin war „Afrika zu Gast“.
Unter diesem Motto zeigten 24 afrikanische Aussteller u.a. aus Kenia, Tansania, Uganda oder Ägypten nicht nur traditionelles afrikanisches Kunsthandwerk, sondern lieferten mit Accessoires aus recycelten Materialien einen echten Hingucker.


Großes Staunen über großartige Ideen



Ein Zweirad, dessen Fahrradrahmen aus Bambusrohren in Ghana gefertigt wird, präsentierte Rolf Schwermer. Das nur 13,5 kg leichte „Bamboosero“ wird nach Wünschen der Kunden von Dortmunder Fahrradbetrieben endgefertigt. „Bereits 40 Menschen können in Ghana von der Produktion  leben“, erzählt uns der 59jährige Hochschullehrer.


An einem anderen Stand erblicken wir das Espresso-Bike. Der gelernte Barista Andrea Stern bereitet den Besuchern Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato ausschließlich aus fair gehandelten und biologisch angebauten Kaffeesorten zu. „Voll beladen wiegt das Rad rund 380 Kilogramm“, erklärt er uns. Das Solardach darf nicht fehlen.



Ein paar Meter weiter entdecken wir handgestrickte Fingerpuppen aus Südamerika und erfahren, dass es sich dabei um Unikate handelt, die von einer Frauen-Kooperative am Titicacasee hergestellt werden.  Mit den Einnahmen verbessert sich der Lebensstandard der Familien und der gesamten Region.



Am Stand von Oiko Credit sprechen wir mit Ulrike Chini (rechts im Bild). Sie berät über faire Geldanlagen, mit denen weltweit Kredite an benachteiligte Menschen finanziert werden und auf diese Weise deren wirtschaftliche Eigenständigkeit gefördert wird.

Etwas weiter lernen wir Spielzeug aus Sri Lanka sowie Textilien aus Mauritius kennen. Und Uwe Marschall. Der aus Berlin stammende, ehemalige Entwicklungshelfer stellt uns sein Fair-Handelsprojekt vor:

Recycling-Kunst aus Madagaskar. Ohne Einsatz von Maschinen fertigen 12 Familienbetriebe aus Abfallmaterial zumeist kultige Blechfahrzeugmodelle. Für 120 Produzenten bedeutet das Lebensperspektive und ein festes Einkommen.
 
Wir sind begeistert und widmen uns dem gleichermaßen informativen wie abwechslungsreichen Rahmenprogramm: 

Modenschau, Torwand-schießen, Young Fashion Area, Workshops zu Schokolade und Wein. Wem das nicht genügte, konnte Kaffeerösten live erleben und sich nebenbei über die Kaffee-Kulturgeschichte informieren. Mit der Frage „Wie viel Land verbraucht mein Essen?“ beschäftigte sich die interaktive Ausstellung BROT FÜR DIE WELT und veranschaulichte den Flächenverbrauch eines einzelnen Menschen, der durch Produktion und Verzehr von Lebensmitteln entsteht.

Wie genussreich bio-faire Speisen sein können,

war direkt vor Ort möglich: mediterran zubereitete Gerichte konnte man ebenso probieren wie Leckeres aus Afrika.  

Hervorragende Möglichkeiten tiefer in die Thematik des Fairen Handelns einzusteigen lieferten Info-Shops, Vorträge, Fachgespräche und Diskussionsrunden mit Vertretern aus den Erzeugerländern, der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Wie stark allein der inländische Umsatz an fair gehandelten Waren mit dem Fairtrade Siegel zugelegt hat, zeigt ein Blick auf die Internetseite von Fairtrade Deutschland: 2011 kauften demnach deutsche Verbraucher Fairtrade-zertifizierte Produkte im Wert von rund 400 Millionen Euro, was einer Steigerung um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Kaffee ist nach wie vor das stärkste Fairtrade-Produkt, gefolgt von Blumen, und Bananen. Weltweit hat der Markt für Fairtrade-Produkte inzwischen die 5-Mrd.-Marke geknackt. 2011 gaben Verbraucherinnen und Verbraucher allein in Deutschland 477 Millionen Euro für fair gehandelte Produkte aus dem Süden aus. Das entspricht einem Jahreswachstum von 16 Prozent und einer Verdopplung des Umsatzes innerhalb der letzten drei Jahre. TransFair konnte auf der Pressekonferenz zur FA!R2012 für das erste Halbjahr 2012 sogar einen Marktzuwachs von 35 Prozent vermelden.

Dortmund – bereits als zweimalige Siegerin aus dem Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ hervorgegangen – wird auch im nächsten Jahr Ziel der Besucher sein, wenn die FA!R 2013 dann bereits zum vierten Mal, vom 6. bis 8. September, in den Westfalenhallen veranstaltet wird. Unser Eindruck der diesjährigen FA!R lässt sich in einem Wort festhalten: nachhaltig!


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